Sunday, December 26, 2010

Merry Christmas

Wir sitzen gerade im Treppenhaus auf unseren ganz persoenlichen Sitzsaecken, gefuellt mit Schmutzwaesche und schauen uns die Fotos der vergangenen Weihnachtszeit an. Da es einfach so wunderschoen war, finden wir, dass wir euch daran teilhaben lassen sollten.
Schon im November war uns eigentlich klar, dass hier keine Weihnachtsstimmung aufkommen wird.
Kurze-Hosen-FlipFlop-Wetter, nicht beleuchtete Weihnachtssterne in den Strassen, haessliche Plastikbaeume mit schlechter-Geschmack-Dekoration und Blasmusiker, die Weihnachtslieder spielen, lassen definitv einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen.
Also haben wir uns unsere Weihnachtsstimmung selber gemacht …
Am 1. Advent ging’s los!
Room 101 hat sich gegenseitig Adventskalender made in Germany mit persoenlicher Widmung geschenkt.
Aus Ninas Vorweihnachtspaeckchen kam ein ganz besondererer Adventskalender von ihrer Mama raus, der uns die gesamte Weihnachtszeit begleitet hat. Eine Lebensweisheit fuer jeden Tag, die nun alle unsere Zimmerwaende schmuecken.
Shelly, die Hostel-Managerin, hat auch zum Weihnachtsglueck beigetragen. Die hat uns naemlich Muelltueten geschenkt, die wir als Regenschutz nutzen sollten, falls wir abends in die Disco wollen.
Aus dem Regenschutz wurde ein Adventskranz!
Geschmueckt mit Zahnpastaverpackung-Weihnachtskugeln und Kerzen aus Geschenkpapier, konnten wir von nun an jeden Sonntag eine neue Kerze anzuenden.


An Weihnachten darf natuerlich auch ein Weihnachtsbaum nicht fehlen. Der etwa 1 m grosse Knut steht zufrieden in unsererem Zimmer und macht uns jeden Tag aufs neue gluecklich. Weil er naemlich der schoenste Baum Australiens ist.
In unvergessenenen Bastelstunden hat Room 101 ihn gemeinsam verschoenert. Snow flakes aus Taschentuechern, eine Weihnachtskugel, die zufaellig in der Turfbar durch Ninas Hilfe in Suses Handtasche gefallen ist, GLITZERsticker und eine pinke Weihnachtskugel, von der keiner so genau weiss, wie sie an den Baum kam (und auch besser keiner erfahren sollte, weil wir sonst „evicted“ werden) schmuecken Knuts Zweige.

(by the way, das ist die Sicht aus dem Nachbarzimmer)

Unsere groesste Angst war, Weihnachten ohne Plaetzchen zu feiern!
Aber auch das Problem haben wir geloest.
Plaetzchen kann man naemlich auch im Kuehlschrank backen …
Schokolade schmelzen – Cornflakes, Haferflocken und Erdnuesse rein – umruehren – Haeufchen machen – Kuehlschrank auf – Taschen raus – Plaetzchen rein – Kuehlschrank zu – warten – ESSEN!



24. Dezember
Los geht’s, wie in Deutschland auch, mit einem Grosseinkauf. Bei Aldi versteht sich!
Bewaffnet mit Wein und 4 Kilo Kartoffeln ging’s schwer bepackt wieder zurück.

Und dann kam, was am 24. ueberall und immer kommt – das absolute Chaos!
Auf einmal muste jeder arbeiten und Saskia stand mit den Kartoffeln, die geschaelt werden wollten, alleine da. Doch zum Glueck hat alles Arbeiten mal ein Ende und kochen konnten wir wieder gemeinsam.
Das Ergebnis war ein superleckerere Kartoffelsalat mit Cornflakes-Gemuese.
Zum Nachtisch gab’s Mousse au Chocolat. Das zu machen war eine echte Herausforderung! Wie sollten ausgerechnet WIR 330 ml Milch abschaetzen??
Zitat Suse: „Nimm meine 0,5-Liter-Flasche, da passen 600 ml rein. Wenn wir davon die Haelfte nehmen, haben wir 300 ml!“
Nach dieser hervorragenden Rechnung und Saskias brillanter Idee, das Mousse mit dem Katoffelstampfer zu stampfen, hatten wir den perfekten Nachtisch!
Um das perfekte Dinner auf einem perfekten Tisch zu servieren, wurde unser Tisch zur Feier des Tages mit unserem weissen Bettlaken gedeckt.
Ab dem Dinner war dann auch endlich Zeit fuer unsere pinken Weihnachtsmuetzen, die fuer die restliche Weihnachtszeit auf unseren Koepfen festgewachsen war.


Auf dem Foto kann man leider nicht so gut erkennen, wie viel wir tatsaechlich zu Essen hatten. ABER: christmas time is eating time! Das heisst: Weiteressen ist Pflicht!

25. Dezember
Richtig Weihnachten gefeiert wurde bei uns aber erst einen Tag spaeter. Orientiert an der australischen Tradition natuerlich.
Natuerlich gemeinsam mit der Hostel-Familie, wie sich das fuer Weihnachten gehoert.
Schoen gemeinsam ausschlafen und sich ewig im Bett gemuetlich unterhalten, bis das gemeinsame Sekt- und Pizza-Fruehstueck im Basement wartet.
Danach ging es beladen mit Picknick-Taschen und dem Weihnachtsbaum los an den Sandringham Beach. Schon im Zug hatten wir unseren Spass bei selbstgetraellerten deusch-englischen Weihnachtsliedern.
Selbstverstaendlich hatte Knut (fuer alle, die nicht aufgepasst haben – das ist der Weihnachtsbaum) einen eigenen Sitzplatz im Zug!
Nachdem er am Strand eingebuddelt wurde, unser Bettlaken (JA, genau das vom Dinner-Tisch) zum Strandlaken umfunktioniert wurde, wir die ersten Sandwiches verdrueckt hatten und im Meer schwimmen waren, gab es Bescherung.
Wie in jeder richtigen Familie auch, bekam jeder ein Geschenk. Um Familienstreit zu vermeiden in Form vom christmas exchange. Auf deutsch: Wichteln.

Am Anfang dachten wir, Weihnachten in der Sonne wird komisch. Aber dank Suses Tante hat sich unsere Meinung geaendert: In Betlehem hat es schliesslich auch nicht geschneit!


Egal wie viel wir jetzt auch geschrieben haben – so ein wunderschoenes und unvergessliches Weihnachten ist einfach nicht in Worte zu fassen!
Abschliessend ist nur noch der Spruch des Tages vom 24.12. aus Ninas Adventskalender festzuhalten:

"Manchmal ist das Leben ein Zug. Du schaust aus dem Fenster, moechtest den Duft der Waelder in dich aufnehmen, die Blumen pfluecken, die an dir vorbeifliegen.
Doch du sitzt im Zug.
Wenn du so fuehlst, solltest du aussteigen. Auch wenn deine Fahrkarte auf ein anderes Ziel lautete."

Friday, December 17, 2010

Oh wie schoen ist Melbourne …

Nachdem ihr jetzt wisst, wo, wie und mit wem wir hier leben und was wir hier so essen, diesmal ein Eintrag ueber unser Wohlbefinden…
Uns geht es hier einfach sooooo gut!
Ob es tagsueber am Strand, abends auf dem Federation Square oder nachts am Yarra River ist … wir freuen uns einfach immer hier zu sein.
Da gibt es zum Beispiel den Strand in St. Kilda, wo wir letzte Woche (das war uebrigens der 14. Dezember, als es bei euch geschneit hat) zum ersten Mal richtig im Meer baden waren. Abends kann man dort den Sonnenuntergang und die Pinguine bewundern.
Wenn wir keine Lust auf Pinguine haben, bewundern wir dafuer Human Nature, Oprah Winfrey oder den Strassenkuenstler aus unserem Hostel auf dem Federation Square.
Das ist der zweitbeste Platz der Stadt (gleich nach unserem Hostel), um Leute zu beobachten und der allerbeste Platz, um draussen zu sitzen und die Stadt zu geniessen. Dort passiert es schnell, dass wir die Zeit vergessen, wenn zum Beispiel Strassenmusiker (von denen es hier unendlich viele gibt), den Grossstadt-Trubel in Slow Motion versetzen.


Auch am Yarra-River kann man den Grossstadt-Trubel schnell vergessen. Dort bietet sich quasi gleich vor der Haustuer die Moeglichkeit fuer wunderschoene Spaziergaenge und wunderbar tolle Gespraeche oder einfach nur den Kopf frei zu kriegen.

 

Und falls einem der Yarra-River dafuer nicht reicht, kann man gleich zum Park weiterspazieren. Von denen gibt es hier naemlich auch viele und vor allem schoene.
Sei es der botanische Garten, die Fitzroy Gardens, in denen man toll schaukeln und rutschen kann, oder der Albert Park mit der Formel 1 – Rennstrecke.


Das alles waere aber natuerlich nur halb so schoen ohne unsere „Hostel-Familie“ (Zitat von Steven).
Das Zimmer teilen, das Badezimmer und die Dusche teilen, gemeinsam kochen, einkaufen und vor allem Essen, Bastel-Stunden in Room 101, naechtliche Klo-Gespraeche damit man ungestoert sein kann, gemeinsames Unterwaesche waschen, Tag fuer Tag alle kleinen und grossen Geheimnisse teilen – kurz um: das gesamte Leben zu jeder Tages- und Nachtzeit miteinander zu verbringen, verbindet einfach!
Wir befuerchten es wird das ein oder andere Traenchen fliessen, wenn wir Anfang Januar weiterreisen wollen und die Hostel-Familie und vor allem Room 101 sich trennen muss.
Aber bis dahin geniessen wir das Leben in Melbourne J




P.S.: Denkt bloss nicht, dass wir hier nur Urlaub machen! JA, wir arbeiten auch!
Saskia versucht in einem italienischen Café Pizza, Pasta und Getraenke an die richtigen Tische zu jonglieren und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, wenn 16 Leute 16 verschiedene Kaffees bestellen, oder Extra-Wuensche wie ‚Pizza Hawaii ohne Ananas’ kommen.
Suse versucht, so wenige Cupcakes wie moeglich in der Cupcake Bakery zu verkaufen, damit moeglichst viele abends fuer uns uebrig bleiben.
Nebenher hat sie fuer 3 Wochen beim Stinke-Inder gearbeitet. Da sie dort aber mit der Flut an Heiratsantraegen ueberfordert war, schwingt sie nun das Handtuch und haelt die Hostel-Kueche in Schuss.

 


Wednesday, December 8, 2010

FREE FOOD for EVERYONE

Wer uns kennt, egal ob lang oder kurz, weiss, dass Essen bei uns an erster Stelle steht. Deshalb wollen wir euch nun erzaehlen, mit was fuer Koestlichkeiten wir unseren Magen fuellen.
Los geht’s bei ALDI, (JA, den gibt es hier wirklich!). Nirgends sonst kann man hier billiger Lebensmittel einkaufen.
Nach ALDI sind unsere Locker IMMER uebervoll, zum Beispiel mit 1 Kilo Kaese!
Zur Erklaerung: Kaese ist immer das Teuerste auf der Rechnung und somit unser einziger Luxusartikel, den wir uns hier leisten. Deswegen kommt er einfach in JEDES Essen!!
Erwaehnenswert ist vielleicht noch der Geschmack vom Kaese … es gibt fast keinen!
Wie bei allem anderen auch. Der Kaese versucht nur nach Kases zu schmecken und schafft es einfach nicht; das Muesli versucht nur gesund zu sein und selbst die fettarme Milch hat hier mehr Fett als eine normale, deutsche Vollmilch.
Gekocht wird natuerlich wie immer in unserer etwas chaotischen KUECHE.


Da man sich ja aber nicht nur von Aldi-Pasta ernaehren kann, brauchen wir noch etwas mehr Luxus (neben dem Kaese versteht sich).

- FREE-FOOD-PARTY -

Free-Food-Parties gibt es etwa 2-3 mal die Woche. Dank Meli, Nina und Suse sitzen wir dazu direkt an der Quelle. Die waren naemlich so schlau, sich einen Job zu suchen, bei dem Essen abfaellt, welches sie tueten- und kartonweise ins Hostel schleppen.
Meli versorgt uns mit dem wichtigsten Grundnahrungsmittel, naemlich Brot! RICHTIGES Brot, Brot mit RINDE und KOERNERN! Kein Toastbrot - das es naemlich sonst immer gibt. Ninas und Suses Mitbringsel sind leider nicht so gesund, aber mindestens genauso wichtig!

Einschaub: unser Nachbar hat das Deo ausgepackt - wir ersticken gerade!

Ok zurueck zum Thema. Ungesunde Mitbringsel. Nina bringt viel zu viele schokglasierte und schokogefuellte Spanish Doughnuts (Churros) mit. Oder auch mal schokoglasierte Erdbeeren, wenn wir Glueck haben.
Von Suse gibt es Cupcakes (Muffins). Muffins ist vielleicht etwas untertrieben. Man sollte eher Kalorienbombe sagen. Nicht nur Schoko im Cake, sondern auch Schoko oben drauf.  Allerdings bleibt es nicht nur bei Schoko, Suse hat auch noch mindestens zehn weitere Sorten im Angebot (wahlweise Vanille, Strawberry, Peppermint, Lemon oder auch mal Chili, nachdem dann das ganze Hostel heult). Saskia ist sogar schon auf den Carrot-Cake umgestiegen, damit ihr Gewissen nicht mehr so schlecht ist; die Creme obendrauf macht aber alles wieder kaputt!!


Nach unseren Free-Food-Parties haben wir so einen Zuckerschock, dass wirklich gar nichts mehr reinpasst und es erst mal Zeit fuer ein Body-Workout ist. Dazu liegt dann Room 101 gemeinsam auf dem Zimmerboden und vergnuegt sich bei Sit-ups und Liegestuetzen. Wir gehen davon aus, dass sich unsere Nachbarn regelmaessig darueber freuen.

Ihr seht, wir koennen uns hier nicht wirklich richtig gut ernaehren, deshalb ein Appell an unsere Mamis:
SOS koennt ihr uns bitte was zu Essen schicken?! Wir denken so an Schnitzel mit selbstgemachten Kartoffelsalat, Kaesspaetzle oder Maultauschen. Saskia wuerde sich besonders ueber Kaesesalat freuen.

Monday, December 6, 2010

Eindruecke aus dem Elephant

Nachdem hier so viel passiert, haben wir uns dazu entschlossen, euch an unserem verrueckten und auf dem Kopf stehenden Leben teilhaben zu lassen.
Also herzlich Willkommen in Australien und viel Spaß beim Stalken. =)
Im Moment befinden wir uns in Australien – Victoria – Melbourne – 250 Flinders Street Shop 10 im Elephant Backpackers – Level  1 – Room 101!!!
Mit uns in Room  101 wohnen 23 Paar Schuhe, 3 Rucksaecke, 1 Reisetasche, 3 Adventskalender,  ein Adventskranz aus Muelltueten und Geschenkpapier, eine Waescheleine, außerdem  Nina und Edwina, die das Hostelleben gleich doppelt so schoen machen.
Der Blick durch die noch nie geputzten, undichten Fenster verraet: wir wohnen direkt gegenueber der Flinders Station im Zentrum von Melbourne. Das erklaert den staendigen Laerm und die Straßenbahn bringt unser Zimmer zum wackeln.
Da unsere Waende nicht bis zur Decke reichen, sondern etwa  1 Meter davor aufhoeren, haben wir zu jeder Tages- und Nachtzeit Hoerspiel for free!!  Da kommt es schonmal vor, dass es zu einer Wecker-Phobie kommt, morgens um halb acht im Nebenzimmer eine Geige gestimmt wird oder irgendwo ein Bett quietscht. Die „Waende“ sind aber trotzdem praktisch um Briefkontakt zu den netten Nachbarn zu halten. Unsere Papier-Flieger-Kuenste sollten allerdings noch optimiert werden!
So bleiben natuerlich auch Leben und Macken der Mitbewohner nicht verborgen.  Da waere zum Beispiel die Pipi-Frau, die immer im Bad anzutreffen ist. Etwa Mitte 50 und immer mit Flasche auf dem Klo. Seit sie gemerkt hat, dass wir keine Franzosen sind, faengt unsere „Freundschaft“  an zu „bluehen“.
Wenn wir uns schon im Bad befinden, kommen wir doch gleich zu den Putzmaenner, den Staffs, die prinzipiell und immer putzen, wenn wir gerade duschen.
Ansonsten haben wir auf dem Stockwerk noch zwei Musiker, Geige und Keyboard, die leider keine Konzerte mehr auf dem Gang spielen duerfen, weil sie zu laut sind. Nachteil der halben Waende =)
Und nun – going down – BASEMENT!! Heißgeliebter  und einziger Aufenthaltsraum mit Kueche im Keller. Zu bieten haben wir hier zwei immer laufende Fernseher – wahlweise Simpsons, Family Guy und two and a half man – Waschmaschienen, die die Waesche so dreckig rausschmeißen, wie man sie reingeworfen hat; Herdplatten, die nur zur Haelfte funktionieren; kaputte Kuehlschraenke; Wasserkocher, die explodieren und Toaster, die Suse fast toeten; verbeulte Toepfe und Pfannen ohne Griffe und Deckel;  zu wenig Geschirr  und unsere total mit Aldi-Essen ueberfuellten Locker (Schließfaecher).
Hier ist die Elite der bekloppten Menschen anzutreffen. Da koennen wir beide tatsaechlich noch was lernen!! =)
Da waere zum Beispiel der tanzende Inder. PC an, Kopfhoerer auf, Welt aus. Und los geht die Bollywood-Party vor dem PC. Außerdem haben wir noch einen schwulen Inder, it’s unbelievable how gay this guy is!
Die 50-jaehrige Weinfrau ohne Unterwaesche nicht zu vergessen, die jeden Abend mindestens eine Flasche Wein trinkt und prinzipiell maennliche JUNGE Wesen an ihrem Tisch sitzen hat oder in ihr Einzelzimmer mitnimmt! Hoerspiel natuerlich inklusive!!
Ein gewisser Alkoholpegel ist auch bei den Schluempfen vorhanden.  Ca. 10 Neuseelaender, Einheitsuniform PINK.  Das Pink erklaert vielleicht auch, warum sie uns in der Sofaecke Platz machen, damit wir Maedelsfilme schauen koennen und dann sogar mitschauen. Oder es liegt daran, dass wir Maedchen sind oder sie einfach doch nur Maenner sind. Was wiederum aufs gleiche rauskommen wuerde. Ihr seht wir drehen uns im Kreis.
Im Kreis dreht es wohl auch manch andere hier. Wir teilen unser Leben hier mit manchen Leuten, die einfach immer unter Drogen stehen. For example: der 15-years-experience-haricutter. Er bietet an, im Hostel Haare zu schneiden, allerdings nur, wenn sein Drogenlevel auf dem Hoehepunkt ist. Es sollte erwaehnt werden, dass es hier tatsaechlich Menschen gibt, die sich von ihm die Haare schneiden lassen. Zur allgemeinen Beruhigung, unsere Haare sind noch dran!
Natuerlich gibt es hier auch nicht ganz so komische Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen.
Da waeren zum Beispiel die beiden Schwestern Alisa und Catina. Und Eva, die uns jede Woche an ihren beiden freien Tagen besuchen kommt.

Dank dem irakischen Neuseelaender Mo haben wir schon gelernt, wie man richtigen Reis kocht, damit er fluffy und sticky wird. NICHT umruehren und das Handtuch um den Deckel nicht vergessen!!! Dann waer da noch der libanesische Robby, der versprochen hat, fuer uns zu kochen, sobald er gelernt hat, was anderes außer Mais und Thunfisch aus der Dose zu essen.

Unser sueßer Lieblings-Italiener Luca (der uebrigens die Badezimmer immer putzt), der sich immer ganz besorgt erkundigt, wie es uns geht und sogar vor der Dusche auf uns wartet, damit er nicht ohne uns putzen muss.

Seit wir Luwie aus Kanada kennen, haben wir gelernt, dass unser Essen ziemlich gut schmeckt. Jedenfalls wenn man es mit seiner Lieblingsmahlzeit vergleicht – Toast mit Erdnussbutter und Marmelade!

Und last but not least … Steven! Leider koennen wir euch nichts zu ihm erzaehlen, weil man ihn einfach LIVE erleben muss … ansonsten ist das einfach unbelievable. Ein unbeschreibliches Phaenomen sozusagen.

Ihr seht also … wir sind hier in bester Gesellschaft und es wird nie langweilig J