Nachdem ihr jetzt wisst, wo, wie und mit wem wir hier leben und was wir hier so essen, diesmal ein Eintrag ueber unser Wohlbefinden…
Uns geht es hier einfach sooooo gut!
Ob es tagsueber am Strand, abends auf dem Federation Square oder nachts am Yarra River ist … wir freuen uns einfach immer hier zu sein.
Da gibt es zum Beispiel den Strand in St. Kilda, wo wir letzte Woche (das war uebrigens der 14. Dezember, als es bei euch geschneit hat) zum ersten Mal richtig im Meer baden waren. Abends kann man dort den Sonnenuntergang und die Pinguine bewundern.
Wenn wir keine Lust auf Pinguine haben, bewundern wir dafuer Human Nature, Oprah Winfrey oder den Strassenkuenstler aus unserem Hostel auf dem Federation Square.
Das ist der zweitbeste Platz der Stadt (gleich nach unserem Hostel), um Leute zu beobachten und der allerbeste Platz, um draussen zu sitzen und die Stadt zu geniessen. Dort passiert es schnell, dass wir die Zeit vergessen, wenn zum Beispiel Strassenmusiker (von denen es hier unendlich viele gibt), den Grossstadt-Trubel in Slow Motion versetzen.
Auch am Yarra-River kann man den Grossstadt-Trubel schnell vergessen. Dort bietet sich quasi gleich vor der Haustuer die Moeglichkeit fuer wunderschoene Spaziergaenge und wunderbar tolle Gespraeche oder einfach nur den Kopf frei zu kriegen.
Und falls einem der Yarra-River dafuer nicht reicht, kann man gleich zum Park weiterspazieren. Von denen gibt es hier naemlich auch viele und vor allem schoene.
Sei es der botanische Garten, die Fitzroy Gardens, in denen man toll schaukeln und rutschen kann, oder der Albert Park mit der Formel 1 – Rennstrecke.
Das alles waere aber natuerlich nur halb so schoen ohne unsere „Hostel-Familie“ (Zitat von Steven).
Das Zimmer teilen, das Badezimmer und die Dusche teilen, gemeinsam kochen, einkaufen und vor allem Essen, Bastel-Stunden in Room 101, naechtliche Klo-Gespraeche damit man ungestoert sein kann, gemeinsames Unterwaesche waschen, Tag fuer Tag alle kleinen und grossen Geheimnisse teilen – kurz um: das gesamte Leben zu jeder Tages- und Nachtzeit miteinander zu verbringen, verbindet einfach!
Wir befuerchten es wird das ein oder andere Traenchen fliessen, wenn wir Anfang Januar weiterreisen wollen und die Hostel-Familie und vor allem Room 101 sich trennen muss.
Aber bis dahin geniessen wir das Leben in Melbourne J
P.S.: Denkt bloss nicht, dass wir hier nur Urlaub machen! JA, wir arbeiten auch!
Saskia versucht in einem italienischen Café Pizza, Pasta und Getraenke an die richtigen Tische zu jonglieren und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, wenn 16 Leute 16 verschiedene Kaffees bestellen, oder Extra-Wuensche wie ‚Pizza Hawaii ohne Ananas’ kommen.
Suse versucht, so wenige Cupcakes wie moeglich in der Cupcake Bakery zu verkaufen, damit moeglichst viele abends fuer uns uebrig bleiben.
Nebenher hat sie fuer 3 Wochen beim Stinke-Inder gearbeitet. Da sie dort aber mit der Flut an Heiratsantraegen ueberfordert war, schwingt sie nun das Handtuch und haelt die Hostel-Kueche in Schuss.

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