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Neues Jahr – Neuer Blogeintrag
Wir liegen hier bei super Wetter, das heiß genug ist, um nur in Unterwaesche auf dem Bettlaken zu liegen im Park (nein, nicht das von Weihnachten – mittlerweile ist es gewaschen). Unterwaesche nur deswegen, weil wir die Bikinis vergessen haben, aber fuer alles andere ist es einfach zu heiss. Sogar unsere Tagesration an Cupcakes schmilzt schon.
Ok zurueck zu Silvester. Angefangen hat alles mal wieder bei ALDI, da gabs naemlich Wein im Silvester-Special-Angebot. Aber eigentlich sind wir ja nur hingegangen, um fuer den Nudelsalat einzukaufen – nicht dass ihr denkt, Wein waere wichtiger, als Essen!!
Zum Glueck war Steven beim Einkaufen dabei und auch beim Heimtragen, da wir uns sonst mit einer Einkaufswagenfahrt die Swanston Street runter strafbar haetten machen muessen. Jetzt ist es auch mal Zeit unser gutes Organisationstalent zu erwaehnen. Trotz arbeiten, ausschlafen und einkaufen, sowie zwischendurch duschen und stylen, stand ein perfekter Nudelsalat mit Fleischkuechle und Garlic Bread (aus der Pfanne doppelt so gut) um 16.30 Uhr auf dem Tisch, bevor die zweite Runde arbeiten losging.
Damit es Nina nicht langweilig war, waehrend Suse und Saskia arbeiten waren, hat sie unseren Aldiwein gelabelt. Der war naemlich so “special“ im Angebot, dass an den Labels gespart wurde.
Als wir alle mit Arbeiten fertig waren, ging das zweite Power-Styling im Bathroom los. Wer braucht schon Ganzkoerperspiegel, wenn man drei Toiletten hat?! Anders koennen wir uns naemlich in den Badezimmerspiegeln nicht anschauen – also rauf aufs Klo!
Da wir nicht den ganzen Abend im Basement verbringen wollten, ging es raus, wo immer noch hammermaesiges Wetter auf uns gewartet hat, weil es den ganzen Tag ueber 40° hatte. Und wo sollte es anders hingehen, als, genau ratet mal J, auf den Federation Square! Mit dem selbstgelabelten Wein, Sekt, Wunderkerzen und soooooo tollen Menschen tanzten wir bei Musik und Feuerwerk unter freiem Himmel (noch mal zu erwaehnen auf dem Federation Square) in das Jahr 2011! Kann ein neues Jahr schoener anfangen?!
The Day After
Hangover? Nein, eigentlich nicht – obwohl der selbstgelabelte Wein 37% hatte – stand jedenfalls auf der Flasche drauf J
Zum Fruehstueck gabs Nudelsalat und Coke und sonst haben wir im Wechsel geschlafen und gearbeitet. Weil Nina und Saskia arbeiten mussten, wurde das offizielle Neujahrsfruehstueck auf den 2. Januar verschoben. Zur Feier des Tages gabs Pancakes. Damit wir nicht verhungern mussten (weil in der Kueche einfach alles ewig dauert) gabs davor schon mal den Rest vom New-Years-Eve-Nudelsalat.
Das absolute Neujahrsspecial duerfen wir euch natuerlich nicht vorenthalten. Als Backpacker versucht man alles wieder zu verwerten und schmeisst nichts so einfach weg. Also mussten auch die Adventskalender dran glauben. Kalender abhaengen – gefundene und gekaufte Schoki schmelzen – Kalender auffuellen – rein in die viel zu warmen Kuehlschraenke – Zwischenstop bei Jan an der Rezeption – wieder ran an die Wand.
Das Desaster wurde uns erst am naechsten Morgen bewusst, als wir am ersten Januar zu dritt vor den Kalendern standen und die Schoki noch zu weich war, um wieder rauszukommen. Aber fuer was gibt es Kekse – da bekommt das Wort Loeffelbisquit eine ganz neue Bedeutung J. Von nun an wird bis zum 20. Januar jeden Tag ein Tuerchen ausgeloeffelt.
Ihr fragt euch warum der 20.? Da werden wir uns naemlich vom Elephant “evicten“ lassen (laut Dictionary: zwangsraeumen, gewaltsam entfernen)!!
Da man hier fuer alles evicted wird, faellt uns das nicht schwer – aber um auf nummersicher zu gehen, wollen wir gegen jede Regel verstossen:
- Verlaengerunskabel ziehen (wir haben naemlich kein Strom im Zimmer)
- Betten wechseln (ohne an der Rezeption Bescheid zu sagen)
- Locker nicht labeln
- Nach 1:30 a.m. im Basement trinken
- Dryer cheaten
- Unterwaesche im Basement zum Trocknen aufhaengen
- Herdplatten anlassen
- Nicht abspuelen
- Auf den Waeschesaecken schlafen
Freiwillig gehen wir hier naemlich nicht. Deswegen muessen wir uns evicten lassen, damit wir unseren Flug am 20. Januar nach Tasmanien nicht verpassen. Den wir uebrigens noch nicht gebucht haben. Da werden sich dann wohl die Room 101 Wege trennen LL
Ps. Wir haben auch ein Motto fuer 2011:
“Life is too important to be taken seriously“
(gefunden natuerlich auf dem Federation Square)
Made by Nina Kiefer, Saskia Bender and Suse Tiepolt J
Pps. Heute ist schon der 3. Januar, wir waren wieder im Park, selbe Stelle, selbes Bettlaken. Cupcakes wurden gegen Spanish Doughnuts getauscht und die Unterwaesche gegen Bikinis.
Ausserdem solltet ihr hoffen, dass wir nicht uebermorgen wieder in Deutschland stehen und uns jemand vom Flughafen abholen muss, weil wir den Dryer heute schon gecheatet haben!
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